Mittwoch, 31. Mai 2017

Das Sternen-Kleid - 12 Colours of Handmade Fashion

Und ich hatte mir gaaaaz fest vorgenommen, mir schön jeden Monat etwas zur bestimmten Farbe zu nähen! Im Januar hat meine Teilnahme an der "12 Colours of Handmade Fashion" - Aktion von Selmin noch ganz gut geklappt. Doch dann kamen all die Klausuren, ein Praktikum usw. Da wurde es sowohl mit dem Nähen, als auch mit dem Bloggen schwierig.
Trotzdem hat ein aktuelles Projekt zufällig zur Farbe in diesem Monat gepasst:

Weiß

Ich besuche in diesem Jahr zum ersten mal die FedCon - und es kann ja wohl nicht sein, dass ich dort in normaler Kleidung auftauche. Wenn schon, denn schon. Auf einer Science-Fiction-Convention muss ich auch so aussehen, wie jemand, der gerne in den Sternenhimmel schaut und von anderen Welten träumt.
Und entstanden ist dieses Kleid:


Der Stoff:
Diesen wundervollen Baumwollstoff mit weißen Sternen und Sternbildern auf einem blau-schwarzen Nachthimmel fand ich bei E-Bay. Ich mag den Stoff von Timeless Treasures immer sehr gerne und musste ihn einfach für dieses Kleid haben. Aber das beste kommt noch:
DIE STERNE LEUCHTEN IM DUNKELN !!!!!!!!!!

Der Schnitt:
Einer meiner liebsten Schnitte: Burda 7054. Mein erstes allein genähtes Kleid war aus diesem Schnitt im 50er-Stil und ich bin immer wieder begeistert und ich mag es sehr gerne, wie er fällt.

Drunter und drüber:
Unter dem Kleid trage ich eine schwarze Bluse, mit einer Schleife am Hals, einen Petticoat, eine schwarze Strumpfhose und Ballarinas. Mit der Brille und der Perücke komme ich einem japanischen Modestil, den ich in der letzten Zeit sehr liebgewonnen habe, sehr nahe: Lolita. Lasst es mich wissen, wenn ihr mehr über diese Mode und wie ich sie in meine Kleidung einfließen lasse, wissen wollt.


Ich freue mich schon sehr darauf, endlich dieses Outfit in der Öffentlichkeit tragen zu können und hoffe, dass ich euch viel von der FecCon berichten kann - auch wenn ich noch nichts über die LBM geschrieben habe!!! Aber keine Sorge - ein Video ist in Arbeit =D

Liebe Grüße
Luisa

Montag, 15. Mai 2017

{Buch} Marys Tagebuch


Titel: Marys Tagebuch
Autor: Angela Schilling
Format: Kindle Edition
Seitenanzahl der Printausgabe: 512
Dateigröße: 1304 KB
ASIN: B016TPC9BM
Verkauft durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Preis: 3,99€

Kurzbeschreibung von Amazon
Bizarrer hätten sich Marys Zukunftspläne nicht ändern können, denn als sie eines Morgens die Küchentür öffnet, befindet sie sich plötzlich im Jahr 1850. Sie lernt in der Vergangenheit Johannes kennen und lieben. Als sich das Zeitfenster unerwartet schließt, findet sie in Hannes einen guten Freund, der sie zu trösten versucht. Marys Tagebuch ist eine Liebesgeschichte mit fantastischen Abenteuern in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die bis zum Schluss Rätsel aufgibt und mit einer Überraschung endet. Aber welche Rolle spielt Hannes in dieser Liebesgeschichte?

Meine Meinung
Auf meiner Suche nach Zeitreiseromanen wurde ich auf "Marys Tagebuch" aufmerksam. Die Beschreibung fand ich sehr interessant, sodass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte.
Nach ihrem Schulabschluss zieht Mary nach Rabnitz zu ihrer Großmutter. Sie freut sich darauf ihre alten Freunde wieder zu sehen, Partys zu feiern und auf das Geschichtsstudium, das sie bald beginnen wird. Doch dann findet sie sich selbst in der Geschichte wieder und lernt dort Johannes kennen und lieben. Es beginnt ein wunderschöner Sommer für Mary, doch dann schließt sich das Zeitfenster und Mary kann nicht mehr zu ihm zurück...

Nach den ersten Seiten war ich etwas skeptisch, ob ich das Buch wirklich weiter lesen sollte, da ich den Schreibstil sehr ungewöhnlich fand und mich nicht so richtig in die Geschichte einfinden konnte. Das änderte sich aber, als Mary in der Vergangenheit landete. Die Liebesgeschichte zwischen Mary und Johannes zog mich in ihren Bann und ich konnte nicht aufhören zu lesen - was aber wirklich mehr an der Geschichte lag, als am Schreibstil. Denn diesen fand ich leider gar nicht gut: Ständige Grammatikfehler und - meiner Meinung nach - unpassende (ich denke sächsische) Redewendungen, holten mich immer wieder in die Realität zurück und störten den Lesefluss.

Nachdem sich das Zeitfenster geschlossen hat und Mary sich wieder in der Gegenwart befand, konnte mich die Geschichte leider gar nicht mehr fesseln. Mary fällt in eine monatelange tiefe Trauer, in die ich mich anfangs noch hineinfühlen konnte, mich aber nach einer gefühlten Ewigkeit nervte. Trotzdem las ich weiter, um zu wissen, was es mit ihrem neuem Freund Hannes auf sich hat und wie die Geschichte ausgeht.
Und das Ende hat sehr auf sich warten lassen: Gerade wenn ich dachte, dass es vorbei ist und ich mich über das schöne Happy End freute, folgte ein Highlight nach dem anderem, sodass sich auch das Ende unnötig in die Länge zog. Für meinen Geschmack war es zu viel Happy End, da zu wenig dafür gekämpft wurde und ich stellte mir die Fragen, ob Mary das wirklich verdient hat.

Positiv fand ich, dass sich die Autorin wohl viele Gedanken um die Geschichte gemacht hat. Ich mag es, wenn in Zeitreisebüchern die Vergangenheit mit der Zukunft vernetzt wird und dadurch Geheimnisse auftreten, bei denen man erst am Ende denkt: "Ach deshalb ist das so." Genau das ist auch in diesem Buch passiert, was mich gefreut hat.

Fazit
Hinter "Marys Tagebuch" steckt eine gute Idee und eine wunderbare Liebesgeschichte. Diese wird jedoch von einer fehlerhaften Grammatik und einem zu ausschweifendem Ende etwas kaputt gemacht.
2 von 5 Tore
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Die Autorin
Angela Schilling wurde 1954 in Sachsen geboren und arbeitete viele Jahre als Sachberaterin. Mittlerweile lebt sie an der Ostsee und widmet sich dem Schreiben.

Freitag, 24. März 2017

Leipziger Buchmesse - bin da, wer noch?

Seit Jahren gehe ich auf die LBM und auch 2017 wird sich das nicht ändern. Nur, dass ich diesesmal nicht nur ein Tag, sondern gleich das ganze Wochenende in Leipzig sein werde!
Eigentlich wollte ich diesen Ankündigungs-Post schon vor einer Weile schreiben, aber es gab so viele andere Dinge zu tun, sodass ich es nach hinten verschieben musste. Außer, dass ich in Zeitdruck mit den Kostümen stand, konnte ich gar nicht mehr so richtig an die LBM denken - aber jetzt, wo es so weit ist, freue ich mich auf die zwei Tage.

Den Samstag widmen sich meine Schwester und ich vorwiegend dem Cosplay.
In diesem Jahr haben wir uns überlegt, dass wir als Disney-Bösewichte gehen könnten - nur auf unsere Art und Weise. Also haben wir Ursula (meine Schwester Laura) aus "Arielle" und Cruella DeVil (ich) aus "101 Dalmatiner" einfach verniedlicht und zu kleinen (zickigen) Mädchen gemacht.

Zu den Kostümen an sich werde ich auf jeden Fall extra noch etwas schreiben!

Da ich es in den letzten Jahren immer sehr schwierig fand Cosplay und das Blogger-Dasein zu vereinen, entschlossen wir uns dazu, auch Sonntag die LBM zu besuchen - ohne Kostüme. Mir ein extra Kleid dafür zu nähen, konnte ich trotzdem nicht unterlassen.

Und noch eine Info am Rande (die mich sehr glücklich macht): Durch die Bloggerei, die Bücher und die LBM, bin ich in die Zeitung gekommen. Wer den Artikel lesen möchte, darf gerne HIER klicken.
Foto: Ines Heyer
Ich freue mich schon sehr auf die LBM und hoffe, dass ich wieder ganz viel Spaß haben werde, tolle Menschen kennenlerne und die Blogger treffe, die ich seit einem Jahr nicht mehr gesehen habe =D


Sonntag, 19. Februar 2017

{Buch} Watersong - Wiegenlied


Rezension zu Band 1

Titel: Watersong - Wiegenlied
Autor: Amanda Hocking
Seiten: 320
Format: Gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3570161609
Verlag: cbt
Preis: 12,99€

Klappentext
Um ihre Schwester und Alex zu beschützen, ist Gemma mit Penn, Lexi und Thea davongezogen. Nun ist sie selbst eine Sirene: schön, unsterblich und voller magischer Kräfte und dunkler Begierden. Täglich kämpft Gemma gegen einen abgründigen Hunger an, der immer stärker wird und droht, ihre ursprüngliche Persönlichkeit zu zerstören.
Derweil schließen sich Harper und Daniel zusammen, um Gemma aufzuspüren. Um nichts in der Welt werden sie Gemma dem Fluch der Sirenen überlassen. Harper kommt dabei dem attraktiven Daniel näher, als ihrem unabhängigen Naturell eigentlich lieb ist.
Als es endlich eine heiße Spur gibt, brechen Harper, Daniel und Gemmas große Liebe Alex gemeinsam auf, um Gemma aus den Klauen der Sirenen zu befreien, bevor es zu spät ist ... 

Meine Meinung
Zunächst möchte ich wieder das hübsche Cover erwähnen, das zwar weniger glänzend ist als beim Vorgänger, aber je nach Lichteinfall trotzdem schöne Effekte aufweißt.
Die Geschichte knüpft direkt an den ersten Band an. Vieles wird wiederholt, weshalb man nach einer längeren Zeit gut in die Handlung zurück findet. Wieder wird abwechselnd aus Gemmas und Harpers Sicht berichtet.

Während Gemma in diesem Buch sehr mit sich selbst zu kämpfen hat, setzen Harper, Daniel und Alex alles daran sie wieder zu finden. Dabei stoßen sie auf die griechische Mythologie und den Begriff "Sirenen". Die Suche nach Gemma und einer Lösung, wie sie diese Wesen aufhalten können, scheint ins Nichts zu führen. Doch dann wendet sich das Blatt und es kommt zu einem spannenden finalen Kampf.

Sehr gut hat mir gefallen, dass die einzelnen Figuren an Tiefe gewonnen haben. Während ich beim ersten Band teilweise noch etwas genervt von den einzelnen Charakteren war und sie als sehr flach empfand, änderte sich das diesesmal. Ich mochte auch, dass man mehr über die Persönlichkeiten der Sirenen erfahren hat, vorallem von Thea. Andere Figuren warfen zum Ende hin große Fragen auf, die dazu anregen auch den nächsten Band zu lesen.

Weniger gefallen hat mir die Umsetzung der Handlung. Außer, dass Gemma mit den Problemen einer Sirene, die keine sein will, kämpft und Harper bei ihrer Suche immer wieder ins Leere läuft, passiert nichts. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass viel geredet wird, aber nichts getan (zumindest nichts, was die Handlung weiter bringt). Der eher schleppende Anfang konnte mich deshalb nur wenig in den Bann ziehen. Erst zum Ende hin kommt Spannung auf und das offene Ende motiviert mich zum Weiterlesen.

Ich mochte die düstere und bedrückende Stimmung, die sich durch das ganze Buch zieht und am Ende seinen Höhepunkt erreicht.

Fazit
Die Figuren gewannen an Persönlichkeit, die Stimmung passte und die Grundidee war gut. Allerdings ging es nur sehr schleppend voran.
3 von 5 Wassertropfen
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Die Autorin
Amanda Hocking wurde 1984 in Austin, Minnesota geboren. Sie arbeitete als Altenpflegerin und schrieb in ihrer Freizeit Romane: Jedoch fand sich kein Verlag für ihre Bücher, weshalb Amanda Hocking sie als eBooks selbst veröffentlichte. Heute ist sie die erfolgreichste self-publishing-Autorin der Welt.