Samstag, 11. November 2017

{Bericht} Griechenland - Ouranopolis und die Hotelkatze

An unserem sechsten Tag auf Chalkidiki besuchten wir das Dorf Ouranopolis, welches sich in der Nähe des Hotels befand. Wir spazierten durch die Gassen, kauften ausgiebig ein (unglaublich, aber wahr: Ich habe mir Klamotten gekauft) und versuchten der extremen Hitze Stand zu halten. Zudem sah ich zum ersten mal einen Mönchen vom Berg Athos. Ein Teil der Insel ist nämlich ein religiöses Gebiet, wo Frauen jedoch nicht hin dürfen.
Der Ausflug zum Dorf war ganz wunderbar und machte Spaß - sehr viel darüber zu erzählen, gibt es allerdings nicht. Deshalb zeige ich euch einfach die Bilder dazu:


Am späten Nachmittag/frühen Abend freundete ich mich mit der Hotelkatze an und später am Abend war in der Main Bar Disco. Mittlerweile habe ich auch gelernt ausgelassen zu tanzen und nicht nur am Rand zu stehen und im Takt mitzuwippen.


Das wars erstmal für heute. Aber der nächste Bericht wird wieder etwas länger =)

Dienstag, 31. Oktober 2017

Das Winterkleid - 12 Colours of Handmade Fashion

Nachdem ich im September aussetzte, wollte ich im Oktober unbedingt wieder bei Selmins Aktion dabei sein. Schließlich steht ein Winterkleid in der Farbe von diesem Monat schon seit fast zwei Jahren auf meiner To-Sew-Liste! Es handelt sich dabei um...

Grau

Auch wenn es diese Aktion nicht gegeben hätte, hätte ich mir spätestens jetzt solch ein Kleid genäht. Schließlich habe ich gefühlte 100 Sommerkleider, aber nur zwei für den Winter. Dabei trage ich Kleider viel lieber als Hosen - auch bei niedrigen Temperaturen. Deshalb präsentiere ich euch nun dieses neue Teil:


Der Stoff:
Da das Kleid wärmend sein sollte, entschied ich mich für einen etwas dünneren Mantelstoff mit Wollanteil. Ich wählte einen dunkleren Grauton, weil dieser wohl eher zu meiner blassen (manchmal beinahe weißen) Haut passt, als ein hellerer.
Um zu vermeiden, dass der Stoff an der Haut kratzt bzw. an der Strumpfhose haftet, kaufte ich noch normalen Futterstoff dazu.


Der Schnitt:
Das Kleid sollte möglichst einfach gehalten sein, damit ich es vielseitig kombinieren kann. Nachdem ich das Peter-Pan-Kleid Birdie aus dem Buch "1 Schnitt - 10 Kleider" von Laura Hertel aus grünem Romanit-Jersey genäht habe, wusste ich, dass mein neues Winterkleid auch diese Form haben sollte. Dabei verzichtete ich jedoch auf Kragen und Taschen und benutze die Charlie-Ärmel. Außerdem fütterte ich das Kleid und nähte hinten einen Reißverschluss ein.


Zum Schluss:
Fast alle meine Kleider haben eine Naht in der Taille und ich bin froh, dass ich mal eine andere Kleider-Form ausprobiert habe. "1 Schnitt - 10 Kleider" von Laura Hertel bietet dabei viel Inspiration zur Stilfindung und hilfreiche Tipps rund ums Nähen von Kleidern (ich empfehle das Buch gerne weiter).
Grau ist eine wunderbare Farbe zum Kombinieren - mit jeder anderen Farbe dazu, bekommt es eine neue Wirkung. Ich freue mich schon auf die kalten Tage und das Experimentieren. Und natürlich auf das Einkuscheln in diesem Kleid!


ALLES AUF EINEM BLICK

Schnittmuster
Peter-Pan-Kleid Birdie mit den Ärmeln von Grundschnitt Charlie aus "1 Schnitt - 10 Kleider" von Laura Hertel

Stoff
Mantelstoff, Futterstoff: Der Stoffhandel

Sonntag, 29. Oktober 2017

{Bericht} Griechenland - Cocktails, Traditionen und das große Leiden

Und weiter geht es mit den Griechenland-Berichten!
Schon am dritten Tag unserer Reise machte ich die Erfahrung, dass es nicht klug ist die günstige Sonnencreme zu benutzen. Der Grund: Ihre Konsistenz verändert sich und sie wirkt überhaupt nicht. Da ich eine sehr helle, empfindliche Haut habe, kam diese mit der Sonne kaum in Berührung und wenn doch, cremte ich mich vorher noch mal ein. Trotzdem bekam ich einen dicken, schmerzhaften Sonnenbrand. Die 38°C in der Mittagszeit und am frühen Nachmittag konnte ich deshalb gar nicht so sehr genießen - doch am späten Nachmittag und Abend fühlte ich mich dafür um so besser.
Die Abende verbrachten wir meist in der Main Bar. Unser erster Cocktail war Pina Colada - wunderschön dekoriert und mit einer Wunderkerze. Leider waren wir mit unseren Kameras zu langsam und sie erloschen, als wir Fotos machen wollten. Trotzdem sind sie meiner Meinung nach sehr sehenswert.


Der nächste Tag war wieder ein typischer Pool- und Strandtag. Eigentlich bin ich nicht dieser Urlauber, der zwischen Pool und Strand pendelt und weiter gar nichts vom Land sieht, aber nach der stressigen Schulzeit, brauchte auch ich einfach mal dieses "Faul in der Sonne liegen".
So sah übrigens unser Hotel aus:

Ein Stück Strand...

Am Abend führten wir dann unser "Traditionsfotoshooting" durch. Seit unserer ersten gemeinsamen Reise gehen wir an einem Abend mit Kamera und hübscher Kleidung bewaffnet an den Strand und fotografieren. Dieser Abend ist immer sehr lustig, weil es uns eigentlich gar nicht darum geht ein schickes neues Facebook-Profilbild zu bekommen, sondern um den Spaß an sich. Deshalb sind 80% dieser Bilder auch "nicht schön". Da sind Hüte, die ins Meer fallen, Grimassen, schiefgegangene Posen... Diese Bilder sind nicht schön, sondern vollkommen - eben weil sie nichts geworden sind. Allerdings kann und möchte ich euch diese nicht unbedingt zeigen. Deshalb hier nur ein paar Bilder, die eher nebenbei entstanden sind:


Der Samstag begann ebenfalls wieder sehr ruhig, doch für den Nachmittag war unser zweiter Ausflug geplant: Eine Bootstour mit zwei Badestopps. Insgesamt verlief die Fahrt für mich gut: Ich habe mich nicht noch mehr verbrannt und die Natur ist einfach wunderschön.
Die unbewohnten Inseln, die Berge und Felsen, welche aus dem Wasser ragen, sind sehr eindrucksvoll. Unser erster Halt war in einer Bucht, wo das Wasser so klar und türkis ist, dass sie "Die blaue Lagune" genannt wird.


Der Sprung vom Boot tat zunächst gut, doch leider (und das ist mir schon in den Tagen zuvor aufgefallen), reagierte ich auf etwas allergisch: Sobald ich im Pool oder im Meer war und etwas Wasser auch nur in die Nähe meiner Augen kam, fingen sie unglaublich an zu brennen. Nach meinem Sprung war es besonders schlimm. Ich konnte über den Rest der Fahrt fast gar nichts mehr sehen, meine Augen tränten und meine Nase war zu. Deshalb habe ich beim zweiten Stopp auch das Boot nicht verlassen, sondern mich dort im Schatten verkrochen (mein Sonnenbrand tat schließlich auch noch weh). Hier seht ihr eine leidende Luisa:


Am Abend wurde es wieder besser. Wir gingen in die Main Bar und tranken Milk Shakes. Und das ist ein guter Moment, um meinen Bericht für heute zu beenden. =)

Freitag, 13. Oktober 2017

{Bericht} Griechenland - Sommerabenderinnerungen

Der Herbst tobt sich aus und langsam wird es Zeit für mich die Sommererinnerungen hervor zu holen, um mir warme Gedanken zu machen. Und Sommererinnerungen habe ich in diesem Jahr eine ganze Menge. Los geht es mit dem Urlaub in Griechenland mit meinen beiden besten Freundinnen.

Vom 27. Juni bis zum 06. Juli 2017 flogen wir auf die Halbinsel Chalkidiki, in die Nähe der kleinen Stadt Ouranopoli. Da unser Flug sehr früh los ging, waren wir schon gegen 01.00 Uhr auf den Beinen. In den frühen Morgenstunden landeten wir in Thessaloniki und von dort aus begann eine zweistündige Fahrt durch griechisches Berg- und Felsland. Trotz der Müdigkeit konnte ich meinen Blick nicht von der Schönheit der Natur abwenden - aber zu der Natur werde ich in späteren Berichten mehr schreiben.

Wir nutzten den ersten Tag hauptsächlich dazu, um uns auszuruhen. Doch bevor wir ins Bett gingen, konnten wir noch von unserem Balkon aus den Sonnenuntergang betrachten.




Für den nächsten Tag war hauptsächlich der Strand angedacht, doch zunächst trafen wir uns mit der Reiseleiterin und planten unseren ersten Ausflug...


Nachdem wir also den Tag am Strand verbracht hatten, fuhren wir am Abend nach Ouranopoli. Von dort startete nämlich eine Bootstour zu einer kleinen Insel.


Die Bootfahrt an sich fand ich dabei am schönsten. Da war die untergehende Sonne über den unbewohnten kleinen Inseln und alles war in ein wunderschönes Licht getaucht. Wie immer musste ich mich zurück halten 1000 Fotos zu machen, um all das auch genießen zu können.


Die Insel, zu der wir fuhren, fand ich allerdings außer einiger Gassen, riesiger Hüte und den süßen kleinen Fischerbooten, gar nicht so interessant. Trotzdem hatten wir eine Menge Spaß und ich konnte ein paar Eindrücke festhalten.

So ein großer Hut...
Auf der Heimfahrt spiegelte sich dann der orangene Halbmond im Wasser, weshalb bei mir wieder die hoffnungslose Romantikerin heraus kam und ich ein bisschen zu träumen begann. Insgesamt war es ein wundervoller Tag und ich bin froh, dass wir so spontan gleich am zweiten Tag den Ausflug unternahmen.
Auch wenn die Reise schon wieder so lange her ist, mag ich es das Gefühl, das ich damals hatte wieder aufzuwecken und (endlich) auch mit euch zu teilen.